
Anfang August ist in Wallisellen ein neues Bahntechnikgebäude entstanden. Es misst 30.10 Meter in der Länge, 6.54 Meter in der Breite und 4.10 Meter in der Höhe und besteht aus 23 vorfabrizierten Elementen, Treppe und Vordach eingerechnet.
Die Montage dauerte einen Tag. Der Kran stand bereits am Vortag, sodass am Morgen ohne Vorlauf mit dem Versetzen begonnen werden konnte. Was auf der Baustelle wie ein einzelner Arbeitstag aussieht, ist das Ergebnis von Wochen im Werk — dort entstehen die Elemente, während vor Ort noch der Untergrund vorbereitet wird.
Die Verhältnisse kamen der Montage entgegen: ein grosszügiger Montageplatz mit guter Zu- und Wegfahrt, kein Verkehrsdienst nötig. Und vor allem blieb der Bahnbetrieb der SBB zu jedem Zeitpunkt unberührt. Bei Bauten entlang der Geleise ist das der entscheidende Punkt — Streckensperrungen sind teuer und aufwändig und nur mit langer Vorlaufzeit zu bekommen.

